Erwartet werden in der Regel London und seine Tower, weite Küsten, Fischerdörfer und prächtige Herrenhäuser sowie Marktstädtchen mit einem unverwechselbaren Charme. Der Staat bietet dem Betrachter jedoch nicht nur Kulturelles, sondern auch einzigartige Erlebnisse für Angler, Jäger, Reiter, Segler und Wanderer. Auch Sonnenhungrige und Strandratten können aufatmen, denn die Südwestküste wird permanent vom Golfstrom erhitzt.
Highlight einer Reise ist ein Besuch der Regionen London, Schottland und Wales.
Fish & chips, also paniertes Fischfilet mit Pommes, sind sehr beliebt, vor allem im Norden Englands, wo sich unter der Panade meistens Schellfisch verbirgt. Der Süden bevorzugt Kabeljau. In allen Landesteilen wird der Fisch mit Essig (vinegar) beträufelt. Die beste Qualität bekommen Sie generell in gut besuchten Läden, in denen der Fisch frisch zubereitet und gleich verkauft wird.
Eine andere sehr englische, genauer kornische Spezialität ist Cornish pasty. Zahllose Geschichten kreisen um die köstlich gefüllte Blätterteigpastete. Es heißt, dass die kornischen Bergarbeiter die Pastete als Mittagessen hinunter in das Bergwerk nahmen, doch lediglich die Füllung aßen und den Teig für die Zwerge unter Tage als Dank liegen ließen. Früher wurde vor allem roher Fisch eingebacken, heute werden über 20 verschiedene Variationen verkauft, meistens ist Fleisch mit Kartoffeln und Gemüse in der Pastete. Frisch zubereitet schmeckt sie herrlich.
Immer gut und authentisch ist die ethnische Küche. Einfach alle Länder sind in England vertreten - von Afghanistan bis Vietnam.
Noch ein Wort zum Bier. Ausgeschenkt wird es in pints (0,568 l). Das Bier wird unterschieden in lager (Helles) und bitter (Dunkles). Ein stärkeres Dunkelbier heißt stout. In vielen kleinen Orten wird real ale - das wahre Bier - verkauft, das fast gar nicht mit Kohlensäure versetzt ist, sodass es zum Zapfen mit der Hand gepumpt wird. Sehr englisch ist Pimm's, ein mit Limonade aufgefüllter Kräuterbitter, mit Gurkenund Orangenscheiben verziert.