Mallorca, "Die Perle des Mittelmeers", ist die größte Insel der Balearen und bietet ein umfangreiches touristisches Angebot. Nicht nur die wahrscheinlich längste Partymeile Europas, die Playa de Palma, ist auf Mallorca gefragt. Kilometerlange Sandstrände, einsame Buchten mit kristallklarem Wasser und die bergige Sierra del Notre prägen das landschaftliche Bild Mallorcas.
Für viele Sportarten bietet Mallorca beste Vorraussetzungen. Wassersportler aller Art, wie Surfer, Segler und Taucher, kommen ganz auf ihre Kosten. Im Gebirge der Serra de Tramuntana werden unterschiedlichste Alpinsportarten ausgeübt, vor allem Bergwandern (Trekking), Mountainbiken und Klettern. Und auf 18 Golfplätzen können die Golfer ihrem Sport nachgehen. Kulturliebhaber finden auf Mallorca insbesondere in Palmas Altstadt sicherlich Gefallen.
Ähnlich wie Mallorca besitzt Menorca eine Vielzahl von Stränden und Badebuchten. Der ursprüngliche Norden ist felsig und geprägt von schroffen, teilweise fjordartigen Küsten. Der Süden hingegen wirkt mit seinen hellen, feinsandigen Stränden sanfter und die Küste ist weniger zerklüftet. Da auf Menorca recht oft ein starker Nordwind weht, ist eher die Südküste für den Badeurlauber geeignet, während die Surfer an der Nordküste, insbesondere bei Fornells, besser aufgehoben sind.
Im Zentrum Menorcas dominieren ausgedehnte Kiefern- und Steineichenwälder sowie von Trockensteinmauern umsäumte Felder. Außerhalb der beiden Städte Ciudadela und Mahón wird das Bild der Insel vor allem von geruhsamer Beschaulichkeit geprägt: weiß getünchte Bauernhöfe, idyllische Dörfer und malerische Fischerorte.
Traumhaftes Inseldoppel: Ibiza mit sommerlichem Highlife und neuen Trends im Landhaustourismus, Formentera steht für Stille und pure Natur
Die im Winter jungfräulich daliegenden Straßen und Plätze Ibizas verwandeln sich zur wärmsten Jahreszeit in heiße Spots: Schaubühnen, Laufstege, Anmachmeilen, Tummelbecken von Jetset und Alt-Hippies, sündhaftes Pflaster unter freiem Himmel. Hier geizt man weder mit Reizen noch spart man an phantasievollen Outfits.
Ibizas legendäre Sommernächte werden zum Tag, der Tag verschwimmt vor Augen, getagt wird überall. Unter solcherlei Vorzeichen schwebt Europas Jugend unverändert zum Dauer-Event ein. Man vergnügt sich in Gay- und Cocktailbars, tanzt sich in Szenetreffs und Megadiskos die Lunge aus dem Leib, trifft sich nach den relaxenden Stunden am Strand zu Sundownern und Schaumpartys, zieht sich die Dauerdröhnung ins Trommelfell und die knackigsten Partner unters Laken. Wer hierher kommt, weiß, was er will und sucht - besinnliche Ruhe ganz bestimmt nicht. Oder doch? Denn auch heute gibt es noch das »andere«, das beschauliche Ibiza, das einen Besuch zu jeder Jahreszeit lohnt und das mit seinem Zauber aus Farben, Licht und Gerüchen schon zu Beginn des 20 Jhs. zahlreiche Künstler und Intellektuelle aus ganz Europa in seinen Bann zog. Heimlich, still und leise ist den letzten Jahren auch in diesem Bereich die Infrastruktur verbessert worden. Fernab von wummernden Bässen führen Rad- und Wanderwege durch abgeschiedene Pinienwälder, Berge und Buchten laden zu Entdeckungen ein, einsam gelegene Fincas bieten urige Unterkunft und erstklassigen Service.
Ibiza und Formentera bilden ein faszinierendes Inseldoppel, das zu den Balearen gehört und unter dem Begriff Pityusen firmiert. Strände gibt es wie Sand am Meer, allein auf Ibizas offiziellen Inselplänen sind mehr als 50 verzeichnet. Allerdings reihen sich die Strandareale nicht nahtlos aneinander. Manche sind nur zu Fuß erreichbar, liegen in malerischen kleinen Buchten und sind beidseits von messerscharfen Klippen begrenzt. Das wohl temperierte Wasser glänzt hellblau bis türkis, weit draußen ankern Jachten, aus den Beachrestaurants strömen appetitanregende Düfte - typische Eindrücke von den Pityusen. Für Kontraste sorgen Täler im Inland und eine vielfältige mediterrane Pflanzenwelt mit Lavendelsträuchern und Wacholder, Kiefern und wilden Kräutern, Kakteen und Agaven. Feigen- und Johannisbrotbäume, Mandelhaine und Weingärten fügen sich harmonisch ins Bild. Sieht man einmal vom modernen Eivissa und den beiden nächstgrößeren Städten Sant Antoni und Santa Eulària ab, fällt die verstreute Besiedlung auf. Als stille Wahrzeichen sind die kalkweißen Häuser allgegenwärtig.
Der Natur kommt ein besonderer Stellenwert zu, weite Gebiete stehen unter strengem Schutz. So wie die alten Salinen, die auf beiden Inseln als Vogelschutzzonen hervorstechen. Am höchsten hinaus geht es auf Ibizas Berg Sa Talaia, einem dicht bewaldeten Buckel von 475 m Höhe mit phantastischen Freiblicken über Hügel und Meer. Formentera hingegen zeigt sich von wesentlich flacherer Gestalt und ganz auf Natur geeicht. Im Norden züngeln sich die Strände bis ans vorgelagerte Eiland Espalmador heran, im Osten wirft sich das Hochplateau La Mola um den Berg Sa Talaiassa bescheidene 192 m auf.